Vitalkur für grüne Riesen

Die Verkehrssicherheit von Bäumen betrifft nicht nur Kommunen, sondern jeden Baumbesitzer entlang öffentlicher Flächen. Neben rechtlichen Aspekten und Haftungsfragen geht es auch um die Erhaltung der Bäume als Teil des Ortsbildes – wie ein Beispiel aus der Tiroler Gemeinde Mieders zeigt.

Jede Gemeinde muss heute selbstständig entscheiden, ob ein Baum als verkehrssicher gilt“, erzählt Daniel Stern, der seit März 2016 Bürgermeister von Mieders ist. „Aber gleichzeitig sagt das Gesetz auch, dass fehlende Fachkompetenz nicht vor Haftung schützt.“ Tatsächlich sind laut § 1319 ABGB die Besitzer für alle Schäden verantwortlich, die umstürzende Bäume oder herabfallende Äste bei Personen, Autos oder Gebäuden verursachen. Damit Ahorn, Birke, Eiche und Co. über Jahrzehnte hinweg gesund und verkehrssicher in den Himmel wachsen können, führt an professionellen Baumpflege-Experten wie jene vom Maschinenring kein Weg vorbei: Sie kontrollieren regelmäßig den Baumbestand, beherrschen die richtigen Schnitttechniken und führen notwendige Arbeiten mittels seilunterstützter Klettertechnik und Hebebühnen auch unter schwierigen Bedingungen fachgerecht und gemäß der verschiedenen Ö-Normen durch. So gehören Kronensicherungen, Baumschnitte, Baumfällungen, Wurzelstockentfernungen, Nachpflanzungen sowie die Erstellung und Führung eines datenbankgestützten Baumkatasters zum Standardprogramm der zertifizierten „Arboristen“, die gleichzeitig für die Verkehrssicherheit des von ihnen betreuten Baumbestandes haften. „Mehr als 220 Tiroler Gemeinden vertrauen den Profis vom Maschinenring bereits im Winterdienst oder der Grünraumpflege. Dadurch kennen wir vielerorts die Gegebenheiten und können damit auch bei der Baumkontrolle bestmöglich agieren“, erklärt Hannes Ziegler, Geschäftsführer der MR-Service Tirol, den Vorteil für die Kunden.

Individuelles Pflegekonzept

Die Tiroler Gemeinde Mieders wird vom Maschinenring seit 2015 in Sachen Baumkontrolle betreut. Nachdem der lokale Baumbestand aufgenommen, verortet und kontrolliert wurde, erhielten mehrere Kastanienbäume sowie der über 100 Jahre alte Ahornbaum am zentralen Platz im „Beck`ns Garten“ eine professionelle Pflege von den Baumexperten des Maschinenrings. „Beim vierstämmigen Ahorn musste beispielsweise eine Kronensicherung eingebaut werden, da der Stamm bereits eingerissen war. An diesem viel frequentierten Platz direkt neben der neu errichteten Volksschule ist das Thema Verkehrssicherheit besonders wichtig“, erzählt Claudia Mader, Baum-Monitoring-Spezialistin beim Maschinenring. Die Grünfläche mit ihrem vielfältigen Baumbestand hat eine ganz besondere Bedeutung für den Ort und seine Einwohner. Denn auch Weihnachtsmärkte oder Konzerte der Musikkapelle finden im heimeligen Ambiente der alten Baumriesen statt. „Genau aus diesem Grund setzen wir auf die professionelle Betreuung durch die Maschinenring-Experten. So kann der robuste Laubbaum durch die fachgerechte Pflege noch lange Zeit der grüne Mittelpunkt im „Beck`ns Garten“ bleiben“, berichtet Bürgermeister Daniel Stern.

 

TEXTQUELLE: TONY BAYER vom MASCHINENRING
(Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Einschaltung im österreichweiten Magazin „public“ Ausgabe 2-17.)